Ihr Leben - Freundeskreis Viktoria Hecht e.V.

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Ihr Leben


Gangolfskapelle mit Klause
Viktoria Hecht
stigmatisierte Dulderin von Wolpertswende

* 17. Dezember 1840 zu Haller
+ 17. Februar 1890 in Wolpertswende

Viktoria Hecht kam als viertes von 15 Kindern im Hallerweiherhof zu Wolpertswende zur Welt. Ihre Eltern, Vinzenz Hecht und seine Frau Genovefa, geb. Gessler, waren Bauern. Nach ihrer Schulentlassung 1854 wurde sie, wie viele Kinder in dieser Zeit, als Magd zu den umliegenden Bauern geschickt, um ihnen zur Hand zu gehen. Mit 17 Jahren stürzte sie dabei so schwer von einem Heuboden, dass sie an den dabei erlittenen Verletzungen beinahe gestorben wäre. Nach einem weiteren Unglück - dem Sturz von einem Heuwagen ein Jahr später - konnte sie nur noch eingeschränkt arbeiten.
1863 kehrte sie völlig arbeitsunfähig auf den elterlichen Hof zurück. Sie litt unter Kopfschmerzen, Krämpfen, ihre rechte Körperhälfte schwoll an, eine Geschwulst drückte auf ihren Magen und sie fand nur selten in den Schlaf. Trotz aller erdenklicher ärztlichen Hilfe wurde ihr Zustand schlimmer und schlimmer und steigerte sich bis zur Bettlägerigkeit mit zeitweiligem Verlust der Sprache. Sie litt so sehr, dass sie bald nicht mehr essen konnte (1868).

Im November 1869 unternahm sie trotz aller Schwachheit eine Wallfahrt zur Seligen Elisabeth Achler, der Guten Beth von Reute, und wurde dort in den Dritten Orden des Heiligen Franziskus aufgenommen.


 
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